AsF Unterbezirk: Supernanny bringt Punkte

Veröffentlicht am 23.11.2016 in Arbeitsgemeinschaften

Rentenexpertin Brigitte Scharf stand den Gästen kompetent Rede und Antwort.

Bei Brotzeit und Zoiglbier informierte Kreisrätin Brigitte Scharf viele Frauen und auch einige Männer zum Thema Rente. Eingeladen hatten die SPD-Damen im Unterbezirk Weiden.

Vorsitzende Sabine Zeidler begrüßte Bezirksvorsitzende Christine Trenner und eine große Abordnung aus Erbendorf, die stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Thomas Döhler und Uli Roth, die Ortsvorsitzende von Reuth, Karin Neugirg, sowie AsF-Vertreterinnen aus Neusorg, Plößberg und Grafenwöhr.

Nach der Brotzeit ergriff Scharf das Wort und klärte die Anwesenden mit viel Engagement auf. Als Motto hatten die Damen der AsF "Arbeit bis 67 - Rente mit 100?" gewählt. Das provokante Thema interessierte. Scharfs eindringlicher Rat lautete, jeder solle mit seinem Rentenbescheid zur Gemeinde gehen. Dort hat jede Kommune einen speziellen Mitarbeiter, der sich auskennt und weiterhilft. Einen Rentenbescheid könne kaum ein Bürger richtig lesen. So liste die Rentenversicherung zum Beispiel die Beitragszeiten zwar nacheinander auf, vermerke aber nur, wie viele Monate bereits eingezahlt wurden

Einfacher wäre es anzugeben, wie viele Monate bis zur Rente noch fehlen, so Scharf. Wer 45 Jahre hat, darf in Rente gehen. Dabei zählen aber die Versicherungs- und nicht die Beitragsjahre. Bereits mit 35 Beitragsjahren bestehe jedoch auch schon ein Anspruch, allerdings mit Abzügen. Auch hier lohne sich ein Beratungsgespräch.

So wäre es für viele Menschen lukrativer, bereits früher in Rente zu gehen. Mit einem Minijob dürfen Rentner sogar aufstocken. Scharf erklärte, dass auch Pflegezeiten für die Rente angerechnet werden können. Es gebe zwar keinen Lohn, dafür zahle die Pflegekasse aber für den Pflegenden in die Rentenkasse ein. Auch die "Supernanny" bringe Punkte. Damit spielte Scharf darauf an, dass sich zum Beispiel gerade ältere Frauen, denen nur noch einige Monate bis zur Rente fehlen, als Babysitter für die Enkel von den eigenen Kindern anstellen lassen. Für diesen Job gibt es neben einem geringen Lohn die für die Rente wichtigen Anrechnungszeiten.

 
 

Mandatsträger

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MdB Uli Grötsch

MdL Annette Karl

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